Diese häufig vorkommende heimische Wildstaude mit den duftenden Blüten begleitet Bachläufe und Gräben und gibt diesen zusammen mit dem Blut-Weiderich ein besonders schönes hochsommerliches Gepräge. Bestens zur Verwilderung geeignet.
Der deutsche Name Mädesüß wurde wahrscheinlich aus einer skandinavischen Sprache entlehnt, denn die aromatische Staude wurde im Norden dem Met zugesetzt, um ihn lieblicher schmecken zu lassen. Allerdings wäre auch denkbar, dass das Mähen von Grasland der Filipendula-Gattung ihren Namen gab, da die mit Filipendula durchzogene Mahd einen süßlichen Duft verströmte. Klar ist auf jeden Fall, dass kein süßes Mädchen für die Namensgebung Patin gestanden hat. Mancher hat vielleicht im Zusammenhang Filipendula den Namen Bocks- oder Geißbart gehört, so wurde die auch zu den Heilpflanzen zählende Staude im 16. und 17. Jahrhundert genannt.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die sehr schönen und robusten Stauden mit den fedrigen, doldenrispigen Blütenständen und gefiederten Blättern sind oft bis in den Winter ansprechend. Verbreitet ist die Gattung in der ganzen nördlichen, gemäßigten Zone - meist auf frischen bis nassen, nährstoffreichen Standorten. Allerdings bieten wir mit Filipendula vulgaris auch eine Art für trockene, magere Standorte an.
Buschige Wildstaude mit hohen, weithin leuchtenden Blütenkerzen und strauchigem Wuchs. Für feuchten bis nassen Boden und Wasserstand bis 5 cm in größeren Naturanlagen geeignet. In Sumpfzonen wasserreinigend. Sehr standfeste Blütentriebe, die auch im abgeblühten Zustand noch zierend sind. Evtl. jedoch gegen zu reiche Selbstaussaat zurückschneiden. Für die Anwendung im Garten sind die Sorten deutlich dekorativer. weiter ...
Eine etwas ältere, anspruchslose Sorte, die gut zum Verwildern geeignet ist. Sie ist wüchsig und hat einen gut verzweigten Blütenstängel mit zierlichen Blüten. 'Elfe' blüht reich und früh. weiter ...
Heimische Wiesenpflanze, die auf feuchten, gerne nährstoffreichen Standorten, aber auch Magerwiesen zu finden ist. Im Hochsommer erscheinen zahlreiche, etwa 1-1,5 cm große eiförmige, dunkelrote Blütenköpfchen und setzen einprägsame Akzente. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.