Diese häufig vorkommende heimische Wildstaude mit den duftenden Blüten begleitet Bachläufe und Gräben und gibt diesen zusammen mit dem Blut-Weiderich ein besonders schönes hochsommerliches Gepräge. Der deutsche Name Mädesüß wurde wahrscheinlich aus einer skandinavischen Sprache entlehnt, denn die aromatische Staude wurde im Norden dem Met zugesetzt, um ihn lieblicher schmecken zu lassen.
Von den Blüten dieses spireen-ähnlichen Rosengewächses heißt es, sie duften stark nach Mandel, ein andermal, sie röchen nach Faulbaum. Geruchsempfindungen sind eben von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Unsere eigenen Beobachtungen reichen von blumig-herb bis würzig-herb. Bei allem Liebreiz, der vom wilden Mädesüß ausgeht, es ist eine Staude nur für den größeren Garten mit naturbelassenen Feuchtbereichen, etwa breiteren Teichrändern. Dann verwildert Mädesüß und breitet sich ziemlich stark aus.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.