Formschöne Horste bildendes Solitärgras, das einzeln oder in kleinen Gruppen verwendet wird. Die Horste sind graugrün, die Blätter im Winter beige, wobei die Blütenhalme bogenförmig, elegant überhängen. Er verträgt etwas mehr Feuchtigkeit als seine kleinen Brüder, kann aber auch in trockenen Beeten verwendet werden.
Das trockenheitsverträgliche Gras eignet sich besonders für Steppenpflanzungen, beispielsweise mit Linaria, Schleierkraut und Lavendel oder mit hohen Sedum-Sorten. Sehr schön auch zu Rosen!
Die Gattung Festuca ist neben Carex eine der arten- und formenreichste, jedoch stammt hier der Großteil der Arten aus nährstoffarmen, trockenen Magerrasen. Die Blüten der Schwingel sind eher unspektakulär, dafür besticht das oft wintergrüne Laub mit allerlei - meist blauen bis blaugrünen - Farbvarianten. Hier gilt: Je karger und trockener der Standort, desto intensiver die Laubausfärbung und desto länger die Lebensdauer. Schwingel lieben sonnige Standorte mit durchlässigem Boden und sind meist nicht für das 'normale' Staudenbeet geeignet. Ihre Verwendungsmöglichkeiten liegen vielmehr in Kiesgärten, Trogbepflanzungen und bei der Dachbegrünung.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die Gattung Festuca ist neben Carex eine der arten- und formenreichsten. Ein Großteil der Arten entstammt nährstoffarmen, trockenen Magerrasen. Die Blüten der Schwingel sind eher unspektakulär, dafür besticht das oft wintergrüne Laub mit allerlei - meist blau bis blau-grünen - Farbvarianten. Hier gilt: Je karger und trockener der Standort, desto intensiver die Laubausfärbung. Die Beschwerden, die wir immer wieder über die Kurzlebigkeit der Schwingel zu hören bekommen, können wir hier guten Gewissens mit Hinweis auf den richtigen Standort aus dem Weg räumen: An trockenen, warmen, durchlässigen und kargen Plätzen können Schwingel durchaus 15 Jahre alt werden! Sie sind daher nicht für das "normale" Staudenbeet geeignet, auch wenn man dort gerne die hübschen blauen Graspolster sehen würde. Ihre Verwendungsmöglichkeiten liegen vielmehr im Bereich von Kiesgärten, Steppen- und Trogbepflanzungen, aber auch bei der Dachbegrünung.
Kundenfrage vom 25.08.2011:
Kann ich Festuca mairei auch als Kübelpflanze verwenden? Wie groß sollte dann das Gefäß sein? Und: Ist das Gras winterhart?
Unsere Antwort vom 26.08.2011:
Festuca mairei wird für die Haltung im Kübel fast zu ausladend. Das Pflanzgefäß müsste einen Durchmesser von 70-90 cm haben. Während ausgepflanzt im Garten die Winterhärte kein Problem ist, muss bei der Haltung im Kübel unbedingt ein Durchfrieren des Ballens bei frostigen Temperaturen verhindert werden.
Kundenfrage vom 21.02.2010:
Mich juckt es in den Gärtner-Fingern und ich frage mich, ob ich meine Gräser, die noch sehr grün aussehen, auch schneiden darf: Atlas-Schwingel und Carex conica Snowline sehen noch wirklich gut aus.
Unsere Antwort vom 22.02.2010:
Wintergrüne Gräser schneidet man eigentlich nicht zurück. Allenfalls wenn sie im Winter sehr gelitten haben und der Gräserhorst ganz oder teilweise braun geworden ist, wird ein "Schönheitsschnitt" durchgeführt. Oft reicht ein "Auskämmen" unschöner Pflanzenteile.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.