Diese kleinere Art der Rippenfarne bildet mit seinem flach unter der Erde liegenden Rhizomgeflecht zügig attraktive immergrüne Polster. Die zierlichen dunkelgrünen Wedel wirken besonders an Stein- und Kunstelementen und eignen sich als Unterpflanzung zwischen Rhododendren und Nadelgehölzen.
An windberuhigten Stellen mit hoher Luftfeuchtigkeit und einer sauren Bodenreaktion gedeiht dieser Farn besonders gut. Als Winterschutz in rauen Lagen und zur Bodenvorbereitung kann Nadeleinschüttung verwendet werden. Früh blühende Zwiebelgewächse sind optimale Pflanzpartner, da sie das Geflecht der Seefeder durchdringen, ohne das Kleinod zu bedrängen.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Farne brauchen Feuchtigkeit, dabei gilt aber grundsätzlich, dass die Luftfeuchtigkeit meist wichtiger ist als nasser Boden. Für Farne, die sauren Boden mögen, kann Nadeleinstreu zur Verbesserung des Bodens verwendet werden, was sich logischerweise sehr einfach mit einer Reisigabdeckung im Winter kombinieren lässt. Farne sind im Allgemeinen sehr gesund und haben im Vergleich so gut wie keine Krankheiten oder Schädlinge. Frühjahrspflanzung wird empfohlen, ist aber meist nicht zwingend notwendig. Tolle Pflanzpartner sind Blumenzwiebeln für den Schatten, mit denen sich die Farne den Standort teilen können, da die meisten Farne erst spät ihre volle Größe erreichen. Blühende Zwiebelblüher zwischen den sich entrollenden Wedeln - ein wunderschöner Anblick!
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.