Früh blühende, sehr dekorative, hohe Montbretien-Sorte mit farbintensiven, leuchtend roten Blüten. In England sehr beliebt und mit einem Award of Merit ausgezeichnet. Außerhalb der Blütezeit schmücken die schwertförmigen Blätter. Obwohl 'Lucifer' als die härteste Sorte gilt, ist in rauen Lagen Winterschutz ratsam und Frühjahrspflanzung notwendig!
Montbretien stammen aus Südafrika und wachsen dort meist auf feuchtem Boden im Grasland oder auf halbschattigen Waldstandorten. Bei uns sind die meisten Sorten nicht ausreichend winterhart und sollten entweder einen ausreichenden Winterschutz erhalten oder im Herbst aufgenommen und frostfrei überwintert werden. Garten-Montbretien eignen sich auch für größere Pflanzgefäße.
Unsere Sorten sind empfehlenswerte Gartenpflanzen, die sich insbesondere zur Kombination mit gleichfarbigen bzw. dunkellaubigen Stauden und Gräsern, aber auch mit Dahlien und Agapanthus eignen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
VIII-X :: 120-160 :: Fr/B2 so rot mit weißen Spitzen
Besonders auffällig an dieser wertvollen Auslese von Ernst Pagels sind die zweifarbigen Blüten: Im Aufblühen tiefrot, dann leuchtend rot, mit silbrig-weißen Spitzen gekrönt. Das eher schmale Laub färbt sich im Herbst attraktiv orangerot. Eine absolute Spitzensorte in der Liga der früh blühenden, halbhohen Chinaschilfe. 'Ferner Osten' wirkt besonders gut ornamental als Solitär oder in größeren Gärten auch in Gruppen als Strukturbildner. weiter ...
Anders als der Name vielleicht erstmal vermuten lässt, ist 'Herkules' eine relativ niedrig bleibende Varietät mit früher, rötlich-brauner Herbstfärbung. Seinem Namen alle Ehre macht dieses Gras aber durch seine vortreffliche Robustheit, durch die er auch für raues Klima und höhere Lagen bestens geeignet ist. Lediglich trockene Standorte sind nicht zuträglich. Die straff aufrechten Blütenstände tragen anfangs rosa Blütenfahnen, die sich jedoch rasch zu einem glitzernden Silbergrau wandeln. weiter ...
Dieser noch wenig verbreitete Nachkömmling der berühmten 'Bishop of Llandaff' wurde 2002 vom Niederländer van der Linden ausgelesen. Er zeichnet sich durch warme, harmonische, faszinierende, schwarzrote Blüten aus, welche in Kombination mit dem dunklen Laub diese Sorte ganz besonders wertvoll machen. weiter ...
Art.-Nr.: 83001 Zwiebeln / Knollen 1 Stück pro Päckchen
VII-VIII :: 80-110 :: B/Fr2 so samtig kupferrot mit dunkler Mitte
Mittelhohe und früh blühende Sorte mit samtig kupferroten Blüten und braunroter Blütenmitte, die in der Staudensichtung mit sehr gut bewertet wurde. weiter ...
Aus Japan stammt dieses Gras, wo es gerne als Unterpflanzung von Bonsais Verwendung findet. Vor allem an den Spitzen ist das Laub dieses eigenwilligen Grases rot überlaufen. Die Rotfärbung steigert sich im Lauf der Vegetationsperiode zum intensivsten Rotton, den wir an Ziergräsern kennen. Besonders im Gegenlicht sind die tief-blutroten Blattspitzen dann sehr wirkungsvoll. weiter ...
Art.-Nr.: 64052-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 11.09.2011:
Ich habe Montbretien im Frühjahr gesetzt, möchte sie aber im Herbst zwecks Neunlage des Beetes umsetzen. Ist das jetzt im Herbst möglich? Ist es evtl beser die Knollen auszugraben und
erst im Frühjahr neu zu setzen, oder kann man sie direkt wieder einpflanzen. Ich wohne in Rheinhessen auf ca.200 m Höhe über NN.
Unsere Antwort vom 12.09.2011:
In Ihrem "mediterranen" Klima könnten Crocosmia masoniorum 'Lucifer' sehr wahrscheinlich im Boden überdauern. Sicherer ist es, die Knollen auszugraben, wenn das Laub eingezogen ist, und im Frühjahr nach dunkler, kühler Überwinterung an den neuen Platz zu pflanzen.
Kundenfrage vom 08.05.2010:
Wie tief setzt man die Zwiebeln/Knollen?
Unsere Antwort vom 10.05.2010:
Crocosmien-Knollen sollten etwa 5-10 cm tief gepflanzt werden.
Kundenfrage vom 12.01.2010:
Ich möchte in unserem Garten Montbretien pflanzen, wir wohnen in Tuttlingen auf ca. 650m N.N. am Rande der Schwäbischen Alb, ist dies in unseren Breiten überhaupt möglich oder muß ich die Zwiebeln nach der Blüte ausgraben?
Unsere Antwort vom 13.01.2010:
In Ihrer Gegend dürfte es schon kritisch sein, was die Winterhärte der Montbretien angeht. Am sichersten wäre es, wenn Sie die Wurzeln im Herbst ausgraben (ähnlich wie bei Dahlien). Alternativ können Sie auch versuchen, den Wurzelstock mit einer dicken Laubschicht zu schützen.