Schöne, standfeste Präriestaude mit aufrechten Blütenkerzen. Die eiförmig zugespitzten Blätter haben ein ausgeprägtes Anis-Fenchel-Aroma und sind an der Blattunterseite behaart. Eine köstliche Teepflanze, die ohne Zucker auskommt und auch Schwarztee aromatisieren kann. Auch als anisduftendes Würzkraut verwendbar.
Wer Kräuter mit Anisgeschmack mag, ist bei dieser Agastache richtig. Die jungen Blätter lassen sich, ähnlich wie Kerbel, im Frühjahr als Bestandteil von Kräutersuppen und -salaten verwenden, aber zurückhaltend bitte! Ansonsten nimmt man die Blätter überall dort, wo auch Fenchel oder Anis passen. Südfranzösisch inspirierte Fischsuppen erhalten durch Anis-Ysop und mit einen Schuss Pernod veredelt ihren typischen Geschmack. Selbst die Blüten können abgezupft einen Salat garnieren oder das ein oder andere Gericht geschmacklich und optisch verfeinern!
Die aus Nordamerika stammende Pflanze wurde früher in großem Stil als Bienenfutterpflanze angebaut, um einen Honig mit leichter Anisnote zu produzieren. Doch nicht nur Bienen werden von dieser schmucken Pflanze gelockt, sondern auch Schmetterlinge werden geradezu magnetisch angezogen. Die sehr anspruchslosen, aromatischen Stauden überzeugen mit einer äußerst langen Blütezeit und einer schönen Wintersilhouette. Sie eignen sich für sonnige, eher nährstoffreiche Standorte. Die Wildformen der Agastachen sind meist nicht sehr langlebig, säen sich aber aus.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die bei uns erhältlichen Agastachen stammen zum überwiegenden Teil aus Nordamerika und Mexiko, nur eine Art, Agastache rugosa, stammt aus dem chinesisch-japanischen Raum. Agastachen, zu deutsch Duftnessel oder Bergminze, gehören, wie die Namen schon ahnen lassen, zu den aromatischen Lippenblütlern. Ihre gezähnten Blätter erinnern an die von Nesseln, die aufrechten Blütenkerzen in dichten Quirlen decken das Farbspektrum von weiß über rosa und blau bis tiefviolett ab. Die Blütezeit reicht je nach Art von Juni bis September. Ihre Ansprüche an den Boden sind gering. Trockener, sandiger Boden scheint ihnen besonders zuzusagen. Als Nachbarschaft passen gut Prachtkerzen, Gaura lindheimeri, Nachtkerzen, aber auch Goldruten, wie Solidago caesia oder Solidago rugosa 'Fireworks'. Alle Agastachen werden von Schmetterlingen belagert! An heißen Tagen verwöhnen sie uns mit aromatischem Duft.
Eine begehrenswerte Form des Ysop mit weißen Blüten. Ideal als üppige Dufthecke für Stauden- und Kräuterbeete. Wie auch die anderen Sorten ist der Weiße Ysop sehr attraktiv für Schmetterlinge. weiter ...
Als prächtige Dekorationspflanzen und ideale Blumen für Riesenbouquets empfiehlt Vilmorin 1879 seiner geneigten Leserschaft den Herzblättrigen Meerkohl, 'dessen nach Honig duftende weiße Blüten in einer imponierenden großen Traube stehen.' Mit seinen großen, rundlich-herzförmigen Blättern und den sehr großen verzweigten Blütentrauben ist Crambe cordifolia vor einem dunklen Hintergrund ein wahrhaft schöner und beeindruckender Solitär. weiter ...
Art.-Nr.: 50453-102 11 cm Topf (1 l)
Fragen
Kundenfrage vom 06.10.2010:
Ist es ratsam die Agastache zurückzuschneiden? Und wenn, wie und wann?
Unsere Antwort vom 06.10.2010:
Agastache foeniculum können Sie zurückschneiden (bis knapp über die Eroberfläche), sobald Ihnen die Pflanze nicht mehr gefällt. Wollen Sie Selbstaussaat verhindern, sollten Sie den Rückschnitt vor der Samenreife durchführen.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.