Ein Schöterich mit delikatem Farbenspiel: In der Aufblühphase orange, im späteren Verlauf nach purpur übergehend - woraus sich eine harmonische Zweifarbigkeit entfaltet.
Erysimum-Hybriden sind, wenngleich sie nur bedingt winterhart sind, eine Bereicherung für Steinanlagen und auch wegen der außerordentlich langen Blütezeit gut für Pflanzgefäße ab 3 Liter Erdvolumen geeignet. Wertvoll sind sie auch wegen der frühen Blüte, die an geschützter Stelle bereits im Spätwinter beginnen kann. Werden die verblühten Triebe regelmäßig herausgeschnitten, kann die Blüte bis zum späten Herbst andauern. Um einen kompakten und buschigen Wuchs zu erhalten, ist es ratsam, jeweils nach der Hauptblüte die Pflanzen um etwa ein Drittel zurückzuschneiden. Insgesamt sind Erysimum-Hybriden nicht all zu langlebig.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Schöterich braucht magere, durchlässige, trockene und kalkhaltige Böden. Nährstoffreiche Böden verträgt er nicht. Sein Platz sollte warm und geschützt sein, mit einer Mauer im Rücken blüht er oft schon zeitig im Jahr. In rauen Lagen ist im Winter ein Schutz aus Reisig ratsam, auf sonnigen Standorten schützt dieser auch in geeignetem Maße vor Wintersonne. Schöterich ist bestens für die Kultur in Pflanzgefäßen ab 3 Liter Erdvolumen geeignet, Kübel bitte frostfrei überwintern. Nach der Hauptblüte fördert ein mäßiger Rückschnitt die Bildung neuer Blütentriebe. Darüber hinaus bleibt die Pflanze dadurch kompakt, reich verzweigt und ansehnlich.
Die grüngelben Blüten in Kombination mit den silbergrauen, spitz zulaufenden Blättern ergeben ein sehr schönes Farbenspiel, zumal sich die Hochblätter nach der Blüte orangegelb bis rot verfärben. Diese wintergrüne Wolfsmilch gedeiht an sonnigem Standort auf gut durchlässigen Boden, ist eine ideale Steingartenstaude für eher geschützte Standorte. weiter ...
Die Sorte 'Wester Flisk' wirkt mit ihrem gedrungenen grün-roten Spross und dem dunkleren Laub deutlich attraktiver als die Wildform. Die aufrechte Staude entwickelt vom Frühwinter bis zum April nach und nach üppig verzeigte Blütenstände mit hellgrünen Blüten. Eine Freude für Monate! Die leuchtend hellgrünen Blütenblätter sind oft mit einen feinen roten Rand umgeben und stehen im schönen Kontrast zu den purpurrot überlaufen Stängeln und dem dunkelgrünen Laub. weiter ...
Dieser Schöterich besticht durch wunderschöne, leuchtend orange Blüten - eine Farbe, die zwar nicht leicht zu kombinieren ist, doch insbesondere gemeinsam mit gelben und violetten Blütenfarben stellt sie einen außergewöhnlich starken Blickfang dar. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.