Dieses wuchernde Gras duftet leicht angewelkt und auch getrocknet umwerfend nach Cumarin. Das Mariengras oder Heiliggras streute man früher an Festtagen vor den Kirchentüren aus. Es wurde und wird vielfach zum Würzen, Parfümieren und Räuchern verwendet. Die Indianer Nordamerikas benutzen Süßgrasräucherungen für Friedens- und Heilrituale.
Eine Heil- und Räucherpflanze, die eine lange Tradition hat. Die langen Grashalme werden abgeschnitten, getrocknet und zu einem Räucherzopf geflochten. Dieser wird angezündet, wieder ausgeblasen und glimmt langsam weiter. Man legt ihn dafür in eine feuerfeste Schale. Das trockene Mariengras kann auch klein geschnitten Räuchermischungen beigemischt werden. Es duftet süß nach frisch geschnittenem Gras, erinnert an Waldmeister und wirkt atmosphärisch reinigend - ein angenehmer Wellness-Duft, der entspannt und heiter stimmt.
Vorsicht bei der Verwendung im Garten! Das Mariengras wächst im Unterschied zum Ruchgras auch auf guten Gartenböden. Und es gedeiht nicht nur, sondern wuchert ähnlich den Quecken mit Hilfe unterirdischer Ausläufer. Man braucht also viel Platz für dieses Gras, damit es sich 'austoben' kann. Am besten man sticht ein Stück Rasen um und siedelt dort das Mariengras an, dann kann es wuchern, soviel es mag, und beim Rasenmähen gibt es endlich wieder den köstlichen 'Heuduft' aus der Kinderzeit.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Heimische Wildstaude mit lockerem Wuchs, sehr langer Blütezeit und leuchtend gefärbten, dunkel geaderten Blättern. Willig versamend, deshalb können mit der Zeit größere Bestände entstehen. Für Feuchtwiesen und Uferrandbepflanzungen ideal geeignet. weiter ...
Eine etwas ältere, anspruchslose Sorte, die gut zum Verwildern geeignet ist. Sie ist wüchsig und hat einen gut verzweigten Blütenstängel mit zierlichen Blüten. 'Elfe' blüht reich und früh. weiter ...
Auffallend bei dieser Auslese sind die rötlichen Stängel, das dunklere Laub und der gedrungenere Wuchs als bei der reinen Art. Ausgesprochen lange Blütezeit und attraktive, leuchtend orangegelbe Herbstfärbung. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.