In einem milden Herbst blüht diese Bergminze in Südbayern noch Ende Oktober! Die Blüte beginnt im Juli. Zauberhafte, kleine Lippenblüten in Hellviolett bis Blau bilden phantastische Blütenschleier über glänzendem Laub.
Der starke Minzduft der Blätter verändert sich zu den Blüten hin, wird blumiger, lieblicher. Fast selbstverständlich, dass solch eine Staude die Insekten magisch anzieht. Im Garten ist diese sterile Calamintha, die sich nicht aussät, vielseitig verwendbar. Zwischen Steinen, auf Mauerkronen, an sonnigen Gehölzrändern, ja sogar als Beeteinfassung und Begleitstaude für Rosen wird sie gern gepflanzt. Als Nachbarpflanzen eignen sich Nelken, Bart-Iris, Centranthus und Asphodeline, alle blühen im Frühsommer und werden später von der Calamintha abgelöst.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die farbintensive, scharlachrote Auslese der Spornblume ist der allgemein bekannte Klassiker, welcher bereits seit Jahrzehnten unsere Gärten bereichert. In Kombination mit den anderen Sorten der Spornblume ergibt sich ein variables und farbenfrohes Farbenspiel mit besonderem Reiz. Dieser kann noch gesteigert werden kann, wenn mit anderen versamenden Pflanzpartnern - wie z.B. Linaria purpurea - ein spielerischer Reigen der Vielfalt entsteht. weiter ...
Die aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze mit den wintergrünen, feinen, lauchartigen Blättern und den schönen, aufrechten Blütenschäften, die mit sternförmigen gelben, duftenden Einzelblüten besetzt sind, passt hervorragend in trockenheitsverträgliche mediterrane Pflanzungen. Mit Katzenminze oder Lavendel wirkt sie sehr dekorativ. Sie ist auf durchlässigen Böden absolut winterhart und bildet durch kurze Ausläufer dichte Bestände. Die standfesten Fruchtstände schmücken bis in den Winter hinein. weiter ...
= Dianthus caesius V-VI :: 5-10 :: St/MK/SF1-2 so scharlachrot
Diese alte Sorte mit auffallend großen und leuchtenden Blüten besitzt ein besonders kompaktes, blaugraues Polster und ist dabei absolut robust und willig gedeihend. Sehr schön auch für die Topfkultur. weiter ...
Art.-Nr.: 50515-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 08.05.2011:
Während das Versamen bei Calamintha nepeta "Blue Cloud" schon fast lästig ist, versamt Calamintha nepeta ssp. nepata leider überhaupt nicht. Wieso?
Unsere Antwort vom 09.05.2011:
Während Calamintha nepeta 'Blue Cloud eine sehr aussamungsrfreudige Sorte ist (ggf. rechtzeitig zurückschneiden, um unerwünschte Aussaat zu vermeiden), ist Calamintha nepeta ssp. nepeta steril, das heißt, sie bildet keinen Samen aus, aus dem neue Pflanzen entstehen könnten.
Kundenfrage vom 30.10.2010:
Wird die Calaminta zum Winter zurückgeschnitten, oder mit Laub überwintern?
Unsere Antwort vom 03.11.2010:
Das Laub von Calamintha nepeta ssp. nepeta stirbt über den Winter ab. Die Stiele können dann entfernt werden. Die Pflanzen kommen normalerweise unproblematisch durch den Winter, sofern sie trocken stehen und zum Jahresende eine gute Neubestockung aufweisen.
Kundenfrage vom 18.03.2010:
Ich habe letzten Sommer den Steinquendel gepflanzt. Muss ich ihn jetzt zurückschneiden und wenn ja, wie tief?
Unsere Antwort vom 18.03.2010:
Die Pflanze treibt "von unten" neu aus. D.h., dass alle über den Winter abgestorbenen Triebe entfernt werden sollten.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.