Besondere Auslese von Ernst Pagels. Reichblütig, buschig, schön verzweigt und lockerer als die reine Art; erfreut durch unentwegte Blüte von Juli bis September. Die langen Blütenrispen erscheinen milchweiß, wobei die Einzelblüten, bedeckt durch eine weiße Hülle, lila-purpurrot sind. Die Blätter stehen als Fiedern, der Stängel ist kantig, gefurcht und kahl.
Die Elfenraute wächst auf Freiflächen und an Gehölzrändern und braucht tiefgründigen Boden, der immer ausreichend feucht ist. Übermäßig sonnig-heiße Standorte sind unbedingt zu vermeiden. Im Spätsommer verstömen die Blüten einen intensiven Duft, der auf mehrere Meter Entfernung wahrnehmbar ist. Guter Partner zu dauerblühenden Strauchrosen. Die zierlichen Rispen lassen sich ihrer Haltbarkeit wegen gut als Vasenschmuck verwenden. Vor dunklem Hintergrunde stehend, ist die Elfen-Raute von hervorragender Wirkung.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
In der Gattung Artemisia finden Sie vielgestaltige, meist stark aromatisch duftende Stauden oder Halbsträucher. Die Blüten sind häufig unscheinbar. Die dekorativen, oft silberlaubigen Blattschmuck- und Strukturpflanzen eignen sich für durchlässige Böden und warme, sonnige Standorte.
Mit seinen violetten Blütenkerzen ist die mittelhohe Sorte 'Lavendelturm' ein faszinierender Partner zu rosa, rot oder orangegelb blühenden Pflanzen. weiter ...
Der Wasserdost des kleinen Mannes. Er ist nicht zu hoch, blüht früh, lange und sehr schön mit leuchtenden Blütentellern. 'Augustrubin' ist besonders standfest und auch mitten in Rabatten verwendbar. Schmetterlinge werden magisch angezogen. Auch verblüht noch standfest und attraktiv. Die einzige empfehlenswerte Sorte für kleinere Gärten. weiter ...
Diese Sorte ist eine verbesserte Form der alten Sorte 'Picta', welche nach dem englischen Botaniker und Gräserspezialisten Mervin Feesey benannt ist: Sie hat noch mehr Weißanteil in den Blättern. Auch wuchert sie deutlich weniger stark und ist aus diesem Grund die einzige Form des Rohr-Glanzglases, die Sie sich im Hausgarten zu pflanzen trauen dürfen. Der Standort sollte nicht zu trocken sein. Wenn während des Sommers das attraktive Laub verblasst, schafft ein konsequenter Rückschnitt rasche Abhilfe. weiter ...
Karl Foerster hat diese Sorte wohl aufgrund ihrer kräftigen, leuchtenden Blütenfarbe selektiert. Sie überzeugt außerdem durch ihren hohen Wuchs und ihrer späte Blüte. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.