Bernstein, als Gold des Nordens oder als Tränen der Sonnentöchter mythisch verklärt, entfaltet als Räucherharz einen herb-würzigen, harzigen Duft, der an Pinien und Mastix erinnert. Der Balsamduft des Bernsteins, Erinnerung an harzduftende Wälder in der warmen Sommersonne, findet sich in dieser ganz besonderen Minze wieder.
Dekorativ im Garten und sehr lange haltbar in Duftsträußen. Kleine kräftige, auffallend helle, silbrig-rosa schimmernde Blütenrispen schmücken die Pflanze. Die satt grünen Blätter sind von tiefen Adern durchzogen und erhalten dadurch ihr charakteristisches Bild. Im Geschmack ist die Bernstein-Minze eher würzig-herb und balsamisch als minzig. Fast erinnert sie an Rosmarin und passt deshalb hervorragend zur Mittelmeerküche, harmoniert auch vorzüglich mit Knoblauch und Zitrone. Bernstein-Minze und Knoblauch im Bauch eines Brathähnchens verschaffen ganz neue Geschmackserlebnisse. Ideal ist die aromatisch-balsamische Minze auch für mediterrane Hackfleischgerichte, zu Tomaten, Salaten oder Hähnchen in Limonensauce.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.