Bei der Sorte 'Cote d'Azur' haben wir es mit einer besonders anziehenden Pflanze zu tun, die sowohl durch schönes Laub als auch durch Blütenreichtum überzeugt. Die schön geformten nickenden azurblauen glockenförmigen Blüten mit den zurückgeschlagenen Blütenblättern erinnern an Hyazinthenblüten. Sie verströmen einen guten Duft. 'Cote d'Azur' überzeugt durch eine außerordentlich lange Blütezeit. Ihren Blühhöhepunkt erreicht sie ab Juli/August, jedoch dauert die Blüte bis in den September oder bei günstigem Wetter sogar bis in den Oktober an.
Auch zur Auflockerung in Staudenrabatten besitzt 'Cote d'Azur' einen unschätzbaren Wert. Sie stemmt und spreizt sich in andere Stauden und geht mit spätsommerblühenden, standfesten Partnern wie z. B. dem Sonnenhut Rudbeckia fulgida var. sullivantii 'Goldsturm' eine innige Verbindung ein. Stabile Gräser wie Chinaschilf werden von der anlehnungsbedürftigen Pflanze anmutig umschmeichelt. Sehr reizvoll ist die schöne Clematis als 'Zaungucker' - hier bietet ein Maschendrahtzaun besonders guten Halt. Auch zwischen lockeren Laubgehölzen und in größeren Steingärten, wo ihre Triebe über große Steine wachsen können, macht 'Cote d'Azur' eine gute Figur. Die staudigen Clematis-Arten bevorzugen locker-humose, nährstoffreiche Böden. Sie sind anspruchslos, ausgesprochen langlebig und vertragen sowohl Sonne als auch halbschattige oder absonnige Standorte. Im Frühjahr ist ein vollständiger Rückschnitt bis auf die verholzende Stängelbasis erforderlich.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.