Auffällig breite (bis zu 2,5 cm) und flachgestellte, immergrüne Blätter geben dieser Segge ihren besonderen Charme, besonders auch wenn der Winter sie mit Raureif überzieht. Wie viele andere Vertreter dieser Gattung liebt die aus Nordamerika stammende Breitblatt-Segge locker-humosen, nährstoffreichen Boden in halbschattiger bis schattiger Lage.
Mit den Jahren kann sie sehr ausgedehnte Horste bilden, was sie zusammen mit ihrer Trockenheitsverträglichkeit dazu prädestiniert, als langlebiger Bodendecker im Waldgarten verwendet zu werden - z.B. in Begleitung von Gedenkemein oder Schaumblüte. Schön auch als Teppich zwischen größeren Schattenstauden.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Seggen gehören zu den Sauergräsern und besitzen als botanisches Charakteristikum dreikantige Stängel. Viele sind äußerst langlebig, etliche sind allerdings auch stark ausläufertreibend. Die große und vielgestaltige Gattung beschert uns eine breite Auswahl an ganz unterschiedlichen Gartenfreuden - für vorwiegend kühlere, gemäßigte Klimazonen. Ein wichtiger Aspekt ist die Vielzahl an wintergrünen Gräsern für halbschattige und schattige Bereiche. Die meisten Carex-Arten lieben humusreichen, lockeren Boden. Es finden sich jedoch auch ein paar wenige Vertreter, die uns an den schwierigen trocken-schattigen Plätzen eine Hilfe sein können. Doch damit nicht genug: Ganz selbstverständlich gibt es unter den Seggen auch sonnenliebende Formen und sogar bei der Suche nach einer Teichrandbepflanzung werden wir bei ihnen fündig. Mit neuen, ungewöhnlich gefärbten oder panaschierten Sorten und Arten gibt diese bislang oft wenig beachtete Gattung heute vielen Beeten einen neuen Charakter. In Kombination mit Blattschmuck- und Blühpflanzen passen ihre ungewöhnlichen Farben und Texturen gut in urbane Beetanlagen.
= Primula acaulis III-IV :: 15 :: GR/G/Fr/St2 hs schwefelgelb
Primula vulgaris ist eine in Europa weit verbreitete Wildart, die auch bei uns heimisch ist. Die hübschen schwefelgelben Blüten erscheinen an zusagenen Standorten bald flächendeckend, da die Kissen-Primel sich über Samen verbreitet. Zum Verwildern für Naturgärten, für Böschungen, vor Sträuchern und Hecken ist Primula vulgaris sehr gut geeignet. Sie gedeiht auf humosem Boden im lichten Schatten oder Halbschatten und verträgt auch Sommertrockenheit. An zusagenden Standorten kann man sie auch in voller Sonne wachsen sehen. weiter ...
Ein verbreitet vorkommender robuster und anpassungsfähiger heimischer Farn mit zwei- bis dreifach gefiederten überhängenden Wedeln und zarten, hellgrünen Fiederchen. Rosettenartiger Wuchs. Mit den Jahren bildet er eine breite mehrköpfige Pflanze. weiter ...
Diese gestreifte Form von unserem heimischen Maiglöckchen ist bereits in Vilmorins Illustriertem Blumenbuch von 1879 beschrieben. Wir freuen uns, dass wir diese Rarität in begrenzter Stückzahl anbieten können. Trotz der zarten, ja fast schon fragilen Erscheinung ist dieses Juwel wüchsig und vital und bildet mittels Ausläufern mit der Zeit einen stattlichen Bestand. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.