Langsam wüchsiger, aber sehr schönlaubiger, ruhiger Bodendecker mit nierenförmigen, oft immergrünen, glänzenden Blättern und unscheinbaren, unter dem Laub versteckten Blüten. Sehr wertvoll für Schattenplätze und als flächige Unterpflanzung im Gehölzbereich.
Auf humusreichen, reifen Böden am besten. Verträgt zeitweilige Trockenheit. Die Pflanze ist giftig und braucht kalkreiche Böden. Alte Arzneipflanze. In Lagen über 500 m gedeiht diese Art auch in der Sonne.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Dieser kalkliebende einheimische Farn eignet sich für feuchte, schattige Steingartenpartien - auch im tiefen Schatten, in Höhlen oder Brunnenschächten. Auch unter Gehölzen in durchlässigen Laubhumusböden fühlt sich die Hirschzunge wohl. Die ungefiederten, ledrig wirkenden, ganzrandigen Wedel haben einen aufrechten, trichterförmigen Wuchs. Schön zum Schnitt. weiter ...
Die heimische Wild- und Heilpflanze mit den quirlständigen Blättern und den zarten Blütenständen bildet filigrane, honigduftende Blütenteppiche. Waldmeister treibt Ausläufer und bevorzugt kühle, lockere, humusreiche Böden. Die aromatischen Blätter möglichst vor der Blüte ernten. Aber bitte nur in Maßen genießen und in der Schwangerschaft völlig darauf verzichten! weiter ...
Die heimische Pflanze der lichten Laubwälder hat schmal lanzettliche, vorne zugespitzte Blätter und niederliegende bis aufsteigende Triebe. Von April bis zum Juni schmückt sich die zarte Pflanze in verschwenderischer Fülle mit relativ großen, sehr hübschen weißen, sternförmigen Blüten. In halbschattigen oder schattigen Balkonkästen oder als Unterpflanzung in größeren Kübeln besticht sie durch ihren weit überhängenden Wuchs und entfaltet mit ihrer Blütenfülle eine sensationelle Wirkung. weiter ...
Art.-Nr.: 51499-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 07.09.2010:
Im April habe ich 60 Haselwurz auf ein Grab gepflanzt. Es müssen noch 15 weitere Pflanzen gesetzt werden. Wann ist der günstigste Zeitpunkt dafür? Evtl. September/Oktober? Nach Ihrer Auskunft möchte ich eine Bestellung vornehmen.
Unsere Antwort vom 09.09.2010:
Asarum europaeum können Sie sehr gut jetzt im September noch pflanzen.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.