Mit ihrem vieltriebigen Horst, dem buschigen, halbkugeligen Wuchs und den grün-gelben Blüten, die sich über schlanken Stielen mit schmalen, blaugrauen Blättern zu einem großen Strauß öffnen, ist diese zierliche Euphorbie eine wirkliche Schönheit.
Die sehr dauerhaften leuchtenden Blütenstände erscheinen erst dann, wenn viele andere Euphorbien bereits verblüht sind. Bis in den Herbst bewahren sie eine frischgrüne Farbe - so ist die Steppen-Wolfsmilch für viele Monate eine wahre Augenweide.
Die aus O-Europa bis W-Asien stammende, trockenheitsverträgliche Staude bedarf eines sonnigen Pflanzplatzes mit durchlässigem, auch kiesigem Boden. Sehr schön wirkt die Steppen-Wolfsmilch in Steinanlagen. Bitte geben Sie der wunderschönen Pflanze Zeit und genügend Platz zur Entwicklung. Sie wird es Ihnen danken und sich als robuster, langlebiger, attraktiver Blickfang revanchieren! Einmal etabliert kann die Pflanze sich sogar gegen starke und wuchsfreudige Partner behaupten und ist damit auch für öffentliche Pflanzungen eine gute Wahl.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die Gattung Euphorbia ist weltweit verbreitet und kommt mit über 2000 Arten unvergleichlich vielfältig daher. Sieht man von den einjährigen und verholzenden Arten sowie den oft stacheligen, blattlosen (kakteenartigen) Sukkulenten ab und konzentriert sich auf die hierzulande winterharten (meist einziehenden) sowie die "mediterranen", wintergrünen, meist zweijährige Triebe hervorbringenden Arten und Sorten, so sind die Verwendungsmöglichkeiten immer noch breit gefächert und für unterschiedlichste Gartensituationen von Bedeutung. Euphorbien sind manchmal prachtvoll, fast ausnahmslos faszinierend, ab und an auch sehr bescheiden. Die wirklichen Stars im Beet sind sie nur selten, dafür überaus wichtige Bestandteile des perfekten Ganzen. Mit schön strukturiertem und unterschiedlich gefärbtem Laub und Blüten in Grün-, Gelb- und manchmal auch Orangetönen kontrastieren oder vermitteln sie zwischen unterschiedlichsten Nachbarpflanzen auf erstaunliche Art und Weise und vermögen dabei stets eigene Akzente zu setzen. Im Herbst triumphieren manche Vertreter mit spektakulären Verfärbungen, andere sind wintergrün und vermögen so auch in der kalten Jahreszeit noch Struktur in Staudenbeete zu bringen.
Charakteristisch für alle Wolfsmilch-Gewächse ist der bei Verletzungen austretende Milchsaft, der bei manchen Menschen eine unangenehme Kontaktallergie auslösen kann (ggf. rasch abwaschen und keinesfalls in die Augen bringen!). Zum zweiten zeichnen sich Euphorbien durch eine einzigartige, ungewöhnliche Blütenstruktur aus: An verzweigten Blütenständen befinden sich zahlreiche, recht reduzierte (meist eingeschlechtlichen) Einzelblüten ohne Kelch- oder Kronblätter. Deren Aufgabe übernehmen auffällige Hoch- bzw. Vorblätter, so dass die Blütenstände auf den ersten Blick wie zwittrige Einzelblüten wirken.
Was die konkrete Verwendung angeht, gilt es stets zu beachten, von welchen natürlichen Standorten die jeweiligen Wolfsmilchgewächse stammen und welches standortangepasste Verhalten sie an den Tag legen. So gibt es z.B. einige stark wuchernde Arten, die an Problemstandorten eine große Hilfe sein können, im klassischen Staudenbeet aber auch zur Verzweiflung treiben können, weil man dem Ausbreitungsdrang nicht so leicht Herr wird. Viele Arten stammen aus wesentlich südlicheren Gefilden und sind somit Sommertrockenheit und milde Winter gewöhnt - für sie sind geschützte Standorte unter Vordächern, an Mauern oder in Innenhöfen wichtig. Weiterhin gibt es Vertreter, die zu den Waldbewohnern zählen, wieder andere lieben feuchte Böden oder auch extrem trockene Standorte. Auf den ersten Blick erschwert dies vielleicht die Qual der Wahl. Ist man sich der Unterschiede und mannigfaltigen Eigenheiten bewusst, findet sich aus dem großen Euphorbien-Sortiment jedoch für fast jede Gartensituation ein passender Kandidat.
Die farbintensive, scharlachrote Auslese der Spornblume ist der allgemein bekannte Klassiker, welcher bereits seit Jahrzehnten unsere Gärten bereichert. In Kombination mit den anderen Sorten der Spornblume ergibt sich ein variables und farbenfrohes Farbenspiel mit besonderem Reiz. Dieser kann noch gesteigert werden kann, wenn mit anderen versamenden Pflanzpartnern - wie z.B. Linaria purpurea - ein spielerischer Reigen der Vielfalt entsteht. weiter ...
Diese reich blühende Geranium renardii-Sorte ist bei der Staudensichtung sehr gut bewertet worden. Die violettblauen Blüten sind relativ groß und schön dunkel geadert. Auf sehr sonnigen Standorten mit durchlässigen Böden am schönsten. weiter ...
Eine sehr empfehlenswerte Sorte, die von Karl Foerster gezüchtet wurde. Sie ist in unserem Sortiment die früheste Sorte mit sehr dunklen, fast schwarzblau wirkenden, verzweigten, breiten Blütenähren. Ihre charakteristischen Merkmale, also der eher steife, aufrechte Wuchs und die breiten Blütenähren stammen von der Einkreuzung von Salvia pratensis. Außerdem ist sie sehr standfest und hat eine hervorragende Nachblüte. Durch ihren natürlich wirkenden Habitus für naturhafte Pflanzungen geeignet. weiter ...
= Nepeta x faassenii 'Superba' IV-VII + IX :: 30-40 :: Fr/FS/St1b so lilablau
Eine überragende Sorte, die bei der Nepeta-Sichtung 2008 mit drei Sternen die best mögliche Bewertung erhielt. Die breit polsterartig lagernde Sorte ist wüchsig und standfest und dabei ein absolut robuster Dauerblüher. Nach bodennahem Rückschnitt bis zum Herbst durchblühend. Diese niedrige Sorte eignet sich bestens für wegbegleitende Einfassungen und als kompakter Partner zu Rosen. weiter ...
Diese aromatisch duftende Blauraute mit filigranem graugrünem Laub und den auffallenden, lockeren, mittelblauen Blütenrispen ist die größte in unserem Sortiment. Zusammen mit Bartblumen ergibt sich ein harmonisches Dreigespann. weiter ...
Art.-Nr.: 52329-104 2-Liter Solitärtopf
Fragen
Kundenfrage vom 13.09.2011:
Wann sollten die Blütenstiele zurückgeschnitten werden?
Unsere Antwort vom 13.09.2011:
Nach der ersten Blüte kann Euphorbia seguieriana ssp. niciciana kräftig zurückgeschnitten werden. Das regt den Neuaustrieb an, so dass das Laub lange ansehnlich bleibt.
Kundenfrage vom 12.09.2011:
Muss die Steppenwolfsmilch zurückgeschnitten werden, wenn ja wie und benötigt sie einen Frostschutz? Meine Pflanze ist im Kübel auf der Loggia. Leider hat sie jetzt im ersten Jahr nicht geblüht - obwohl sie mächtig gewachsen ist. Habe ich etwas falsch gemacht?
Danke für Ihre Antwort und viele Grüße nach Illertissen.
Unsere Antwort vom 13.09.2011:
Schneiden Sie die oberirdischen Teile von Euphorbia seguieriana ssp. niciciana im Frühjahr vor dem Neuaustrieb zurück. Wenn die Blüte ausbleibt, düngen Sie weniger mit Stickstoff, da das die Laubbildung anregt, und manchmal die Blüte unterdrückt. Der Standort sollte möglichst vollsonnig sein, um reiche Blüter zu erzielen. Ansonsten hilft nur Geduld...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.