Die Art hat Blüten in einem schönen, tiefen Blau, ist sehr anpassungsfähig und wird von Schmetterlingen geliebt. Im Garten und in Pflanzkästen wirkt Ysop sehr dekorativ, als Würzkraut hat er allerdings in Mitteleuropa kaum Bedeutung.
Die stark aromatisch duftenden Halbsträucher sind alte Küchen-, Heil- und Bauerngartenpflanzen. Ganz besonders schön wirken sie als kleine Dufthecken. Kräftiger Rückschnitt zur Hälfte im Frühjahr oder nach der Blüte hält die Pflanze kompakt. Ysop mag es sonnig-warm, durchlässig und nährstoffarm. Oft nachblühend.
Sein bitteres, herb-zusammenziehendes Aroma weckt Assoziationen mit Kampfer, Salbei und vielleicht auch Minze. Traditionell wird Ysop besonders für Hülsenfrüchte, Kartoffel- und Fleischgerichte verwendet. Auch Hackfleisch, Füllungen und Marinaden können mit dem Kraut gewürzt werden.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.