Die ovalen, aufrechten Blätter dieser Sorte werden besonders wegen ihrer winterlichen Rotfärbung geschätzt. Diese absolute Spitzensorte mit leuchtend purpurrosa Blüten auf kräftigen, dunklen Blütenstängeln wurde in den 70er Jahren von Rosemarie Eskuche gezüchtet.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Bergenien sind robuste, wintergrüne Frühblüher und Blattschmuckstauden, deren Wildformen aus Ostasien stammen. Die im Winter teilweise rot verfärbten, lederartigen Blätter sind ein unverzichtbarer Schmuck im winterlichen Garten und eignen sich zum Schnitt. In unseren Breiten fallen die ab Ende April erscheinenden Blüten leider oftmals späten Frösten zum Opfer, weshalb wir Bergenien in erster Linie als Bluttschmuckstauden betrachten. Allerdings lassen sich die Blüten mit geringem Aufwand vor Spätfrost schützen - oder sie werden noch ganz schnell als frühlingshafter Vasenschmuck geschnitten und ins Haus geholt.
Bergenien vertragen erstaunlich viel Trockenheit und sind auch sonst sehr anspruchslos. So gedeihen sie auch in absonnigen, nicht zu dunklen Plätzen wie Innenhöfen oder sonnenlosen Stadtgärten prächtig. Ein Standort in voller Sonne ist ihnen jedoch am liebsten. Auch an Bach- und Teichrändern machen sich Bergenien gut (sie wirken bei Gruppenpflanzung besonders attraktiv), solange der Pflanzplatz etwas erhöht und nicht zu sumpfig ist. In südeuropäischen Ländern finden Bergenien häufig auch als Bepflanzung von Mauerkronen Verwendung. Als Alternative zum niedrigen Heckenbuchs eignen sich Bergenien ganz hervorragend für wegbegleitende Einfassungen und für niedrige, strukturierende Heckenbänder. In England sind Bergenien beliebte Gestaltungselemente in den "Gravel Gardens". Sollte ein Bestand im Winter gelitten haben oder mit der Zeit Kahlstellen an den kurzen Stammstücken aufweisen, ist ein Rückschnitt problemlos möglich. Alsbals erfolgt der vitale Neuaustrieb. Ältere Pflanzen sollten auch mal aufgenommen und geteilt werden. Auch gegen gelegentliche Düngergaben und Wasser in Trockenzeiten haben Bergenien nichts einzuwenden. Sie werden die Mühe mit üppigem Wachstum und Blütenreichtum danken. Insbesondere die kompakten Sorten eignen sich auch für Pflanzgefäße - ab 10 Liter Erdvolumen.
VI-VII + IX :: 40-60 :: Fr/GR2b so-abs violettrosa
G. x oxonianum ist eine Kreuzung aus G. endressii und G. versicolor mit einer schier unübersehbaren Anzahl von teilweise kaum zu unterscheidenden Sorten. Viele sind sehr starkwüchsig und sollten deshalb eher in naturhaften Gartenpartien, auch an schwierigen, teilweise beschatteten Standorten, eingesetzt werden. Hier eine starkwüchsige, robuste Pflanze mit violettrosa Blüten. Besonders geeignet zur Begrünung der Umgebung größerer Gehölzpartien. Sehr schattenverträglich. weiter ...
Wenngleich viele neue Sorten das Spektrum erheblich erweitert haben, wird 'Variegata' mit den schmalen weißen Streifen am Rand als Klassiker, der bereits seit 1895 in Kultur ist, im öffentlichen Grün noch oft als Bodendeckergras zwischen laubabwerfenden Sträuchern und Bäumen verwendet. weiter ...
Die dunkelroten nickenden Blüten wirken sehr vornehm und eignen sich gut zum Schnitt. weiter ...
Art.-Nr.: 50816-102 11 cm Topf (1 l)
Fragen
Kundenfrage vom 07.03.2011:
Soll ich die Blätter im Frühjahr entfernen? Wenn ja, wann?
Unsere Antwort vom 07.03.2011:
Wenn das Aussehen des Laubes der wintergrünen Bergenie Ihnen nicht mehr zusagt, entfernen Sie die Blätter des Vorjahres am Besten im Frühjahr, ohne dabei das frisch austreibende Grün zu verletzen.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.