Eine sehr alte und rare Kultursorte mit dunkelroten, gefüllten Blüten. Diese stehen dicht über den netzartig, fein geschlitzten, wirkungsvollen Blättern, die dieser Pfingstrose ihren deutschen Namen verleihen. Sonnige Beete und wiesenartige, eher trockene Freiflächen sind ihre Heimat und sie liebt mineralische, nicht zu nährstoffreiche Böden.
Beheimatet ist Paeonia tenuifolia im Kaukasus, Kleinasien und Südosteuropa, wo sie allem voran auf Trockenwiesen gedeiht. Die gefüllt blühende Kulturform blüht später und länger als die Wildart.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Wir haben seltene, sehr edle einfach blühende Sorten und sehr bewährte exquisite historische Paeonien, oft mit köstlichem Duft. Pfingstrosen benötigen einige Jahre bis zur vollen Entwicklung und können viele Jahre am selben Platz verbleiben. Nicht zu tief pflanzen! Auf unserer Website finden Sie ausführliche Informationen zu Pfingstrosen.
Pfingstrosen im Container verschicken wir jeweils nur bis zirka Mitte April. Danach ist die Gefahr, dass die Pflanzen beim Transport Schaden nehmen, einfach zu groß. Die meisten Sorten bieten wir im Herbst als problemlos verschickbare, frisch geerntete Wurzelware an.
Zierliche, heimische Art mit kleinen, nach reifen Pflaumen duftenden, geaderten Blüten, die meist im grasartigen Laub versteckt sind. An erhöhten Standorten im Steingarten und auf Mauerkronen besonders reizvoll. Der Boden sollte locker-humos sein. weiter ...
Das anspruchslose heimische Gras bildet im Herbst ein dichtes grünes Graspolster und treibt bereits im Juni die langen Halme mit den zarten, herzförmigen Ähren aus. Zur Blütezeit besticht es durch seine reizvoll hängenden, herzförmigen Ährchen, die beim leisesten Windhauch anmutig erzittern. weiter ...
Einer der allerfrühesten Blüher im Staudenbeet überhaupt. Ein Vorfrühlingsbote, der goldgelb leuchtet, wenn der Garten sich noch winterlich präsentiert und der Schnee allmählich zurückweicht. Bereits vor dem Austrieb der anfangs rötlichen, fein gefiederten Blätter erscheinen die 3-4 cm großen Blüten. Diese zarte und doch so robuste Staude blüht von Februar bis April - in milden Wintern sogar schon ab Januar. Frost schadet den Blüten nicht. weiter ...
Art.-Nr.: 52259-107 15 cm Topf (1.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 19.08.2010:
Ich habe eine Netzblatt-Pfingtrose, die leider etwas braune Blätter bekommt. Ist es sinnvoll den ganzen Trieb zu stutzen?
Unsere Antwort vom 23.08.2010:
Es ist quasi normal, dass Pfingstrosen nach der Blüte (im Sommer) braune Blätter bekommen, die unschön wirken. Ist das Laub ganz abgetrocknet, darf es bedenkenlos entfernt werden. Allerdings darf man nicht zu früh zur Schere greifen, da die Pflanze nach der Blüte noch möglichst lang Photosynthese betreiben muss und durch das dann langsame Einziehen der Blätter ihre Wurzel stärkt. Aus ästhetischen Gesichtspunkten ist es also sinnvoll, Pfingtsrosen nicht unbedingt in den Beetvordergrund zu setzen bzw. sollte man sie mit Nachbarn umgeben, die das hässlich werdende Laub etwas verdecken.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.