Diese altbewährte Sorte mit weißer Blüte wurde 1947 von Karl Foerster gezüchtet. Sie ist aufgrund ihrer Blütenfarbe in fast jedem sonnigen, herbstlichen Staudenbeet willkommen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die spät blühenden Glattblatt-Astern sind prachtvolle Stauden für sonnige Rabatten. Mit ihren auffallenden, leuchtenden Blüten sorgen sie für einen furiosen Abschluss des Gartenjahres. Glattblatt-Astern des novi-belgii-Typs haben einen buschigen Wuchs, verzweigte doldenrispige Blütenstände und bilden kurze Ausläufer. Meist ist eine Stütze erforderlich. Glattblatt-Astern eignen sich hervorragend zum Schnitt. Ein luftiger Standort und gleichmäßige Bodenfeuchte sind erforderlich, sonst besteht Mehltaugefahr. Sie eignen sich für gleichbleibend frische, kühle, lehmige und sehr nährstoffreiche Böden und sonnige Standorte. Sommerliche Trockenheit wird schlecht vertragen. Um die Vitalität der Pflanze zu erhalten, sollte sie alle 3-4 Jahre geteilt und in nährstoffreicher Erde frisch aufgepflanzt werden. Der Übergang zwischen Kissen- und Glattblatt-Astern ist fließend. Alles in allem sind Aster dumosus und Aster novi-belgii fast identisch - sie unterscheiden sich nur in der Wuchshöhe: alle, die niedriger als 50 cm bleiben, zählen zu den Kissen-Astern, alle anderen werden den Glattblatt-Astern zugeordnet. Kürzt man die Triebspitzen (alle oder auch nur einen Teil) vor der Knospenbildung um ca. 10-20 cm, so kann man die Blütezeit von Herbst-Astern verschieben bzw. verlängern. Zudem wird die Standfestigkeit der Pflanzen gefördert.
Wegen ihrer Höhe pflanzt man sie in Beeten am besten in den mittleren und hinteren Bereich. Sie lassen sich gut mit niedrigen Stauden wie z. B. Calamintha, Leucanthemum oder Nepeta, aber auch mit Kissen-Astern kombinieren. Ein herbstlicher Höhepunkt ist zweifellos, wenn Astern zusammen mit Gräsern blühen: Rutenhirse (Panicum), Lampenputzergras (Pennisetum) und Chinaschilf (Miscanthus) sind reizvolle Begleiter für Herbst-Astern. Sie bringen Transparenz und Leichtigkeit ins Beet und bilden einen Gegenpol zum straffen Wuchs der Astern.
Die Sorte 'Calliope' ist eine schöne Sorte mit locker verzweigten Blütenständen für Naturpartien und Beete. Sie zeichnet sich durch größere Blüten und dunkles, rötlich überlaufenes Laub aus, wozu die Blüten in wirkungsvollem Kontrast stehen. Besonders in den herbstlichen Morgen- und Abendstunden ein überaus faszinierender Anblick! Dabei ist 'Calliope' wüchsig, verzweigt und gut standfest. Was wünscht man sich mehr? weiter ...
VII-IX :: 80-100 :: B/Fr2 so gelb, unterseits braunrot gefleckt
Ganz zu Unrecht ist diese Einführung von Uwe Peglow noch viel zu wenig verbreitet. Wir sind der Meinung, dass 'El Dorado' mit die beste Sorte überhaupt ist. Zur Zeit der letzten Helenium-Sichtung war diese Sorte mit gelben, unterseits braunrot gefleckten, großen Blüten und sehr langer Blütezeit noch nicht vorhanden. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.