Arnika ist ein sehr vielseitig anwendbares Heilkraut mit einer langen Tradition in der Volksmedizin. Die nordamerikanische, sehr wüchsige, Ausläufer treibende Wiesen-Arnika ist kalkverträglich und deutlich wüchsiger als Arnica montana, hat jedoch die gleichen Heilwirkung. Wir empfehlen deshalb ausdrücklich noch unerfahrenen Gärtnern diese Art.
Arnika ist ein sehr vielseitig anwendbares Heilkraut mit einer langen Tradition in der Volksmedizin. Unsere Vorfahren ehrten Arnika als „Johannisblume“. In der Homöopathie gilt es als das wichtigste Wundheilmittel und wird deshalb besonders häufig zur Behandlung von Unfall- und Verletzungsfolgen eingesetzt. Bei Prellungen, Verstauchungen, Blutergüssen, und Zerrungen fördert ein Arnika-Umschlag den Heilungsprozess und lindert Schmerzen. Auch bei Venen-entzündungen, Krampfadern, Rheuma und Gicht können Umschläge, Tinkturen oder Salbe mit Arnika gute Dienste leisten. Selbst Muskelkater oder Entzündungen nach Insektenstichen werden können mit Arnika behandelt werden. Solch „Wohltun“ soll Arnika den Namen „Wohlverleih“ eingebracht haben. Bei offenen Wunden sollte Arnika nicht angewendet werden. Die innerliche Anwendung von Arnika sollte nach Empfehlungen des Bundesgesundheitsamtes ganz unterbleiben. Als Hausmittel sollte Arnika deshalb nur äußerlich verwendet werden. Dabei bitte Überdosierung vermeiden, denn die Verwendung von Arnika kann zu allergischen Hautreaktionen wie Brennen, Juckreiz oder Quaddelbildung führen. Besonders betroffen sind meist Personen, die unter einer Korbblütlerdermatitis leiden und z. B. auch auf Schafgarbe allergisch reagieren.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.