Odermennig ist Bestandteil von Teemischungen gegen Magen-, Darm-, Blasen-, Nieren- Gallen- oder Leberleiden. Verschiedentlich wird ein Tee aus Odermennig empfohlen, um eine von Koliken geplagte, schmerzende Galle zu beruhigen. Das Kraut enthält Gerb- und Bitterstoffe, ätherisches Öl, Kieselsäure, Schleimstoffe und Flavonoide. Wie andere gerbstoffhaltige Kräuter ist es besonders gegen Durchfall wirksam.
Die heimische Wildstaude mit langer Blütezeit eignet sich für naturnahe Staudensäume und Waldränder auf sonnigen, mageren Standorten. Odermennig lässt sich gut trocknen. Geerntet wird das blühende Kraut von Juni bis September. Die Juliernte soll besonders wirkstoffreich sein.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.