Diese heimische Art des Geißbarts langlebig und unkompliziert. Die mehrfach gefiederten Blätter können sehr groß werden, und sind mit frischgrünen, fast buchenblattgroßen Teilblättern besetzt. Im Sommer heben sich die cremeweißen Blütenrispen besonders schön vor dunklem Hintergrund ab. Der Wald-Geißbart kommt eigentlich mit allen Gartenböden zurecht. Pflanzt man ihn humos, lehmig, nährstoffreich und in eher feuchten Boden in Schatten oder Halbschatten, kann er stattliche Höhen von über 2 m erreichen. Je trockener, sonniger und ärmer der Boden, desto niedriger bleibt der Geißbart.
Verwenden lässt sich Aruncus dioicus hervorragend für eher größere, naturhafte Pflanzungen in Kombination mit anderen heimischen Wildstauden. In kleineren Gärten sollten die Blüten rechtzeitig entfernt werden, um Versamen zu verhindern.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die Gattung Aruncus wird in Gärtnerkreisen in zwei Arten und deren Sorten unterteilt. Der Zwerg-Geißbart, Aruncus aethusifolius, ist relativ sonnenverträglich. Sein Laub ist tief geschlitzt und die zierliche Art bleibt deutlich kleiner als sein auch in Europa beheimateter Bruder. Aruncus dioicus, der Wald-Geißbart, ist eine heimische Wildstaude, und ein unverzichtbarer Bestandteil schattiger Wildstaudenpflanzungen. Da sich die beiden Geißbart-Arten leicht untereinander kreuzen, entstanden die Aruncus Aethusifolius-Hybriden. Unter Anderem von Ernst Pagels gezüchtet, vertragen die Hybriden aufgrund des Aethusifolius-Blutes deutlich sonnigere, trockenere Standorte als Aruncus dioicus. Sie werden ausschließlich vegetativ vermehrt und optimalerweise dort verwendet, wo Wald-Geißbart zu üppig wirkt, bzw. wo es für ihn zu trocken und zu sonnig wäre. Je filigraner, bzw. geschlitzter das Laub, umso besser passen die Sorten in Karl Foersters Gestaltungskonzept von "Harfe und Pauke", kombiniert man sie mit großblättrigen Stauden wie beispielsweise Funkien.
Für gelegentliche Düngergaben übers Jahr verteilt ist der Geißbart dankbar, am einfachsten geht das mit einer Mulchschicht aus Kompost im Herbst. Da die Fruchtstände oft den ganzen Winter über zierend sind, empfiehlt sich ein Rückschnitt im Frühjahr vor dem Neuaustrieb. Wer Selbstaussaat verhindern will, muss auf diesen Aspekt verzichten und die Blütenstände rechtzeitig nach dem Abblühen entfernen.
Unser Star unter den Duftveilchen überrascht mit besonders großen Blüten in klarem, dunklem Blauviolett und verzaubert mit süßem, starkem Duft. Lange Blütenstiele laden zum Pflücken ein. Sorten mit langen Blütenstielen sind besonders gut zum Schnitt geeignet. weiter ...
Heimische Waldstaude, die sichfür naturnahe Pflanzungen eignet. Die Spitzen der weißen Blüten sind grünlich. Im Herbst schmückt sich diese Art mit giftigen dunkelblaue Beeren. Die giftige Heilpflanze steht gerne im Laubmull auf lehmigen Böden. weiter ...
Auffällig breite (bis zu 2,5 cm) und flachgestellte, immergrüne Blätter geben dieser Segge ihren besonderen Charme, besonders auch wenn der Winter sie mit Raureif überzieht. Wie viele andere Vertreter dieser Gattung liebt die aus Nordamerika stammende Breitblatt-Segge locker-humosen, nährstoffreichen Boden in halbschattiger bis schattiger Lage. weiter ...
Art.-Nr.: 64026-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 19.08.2010:
Wie groß ist die Pflanze, die geliefert wird, bzw. wie schnell wächst diese zur vollen Größe heran?
Unsere Antwort vom 23.08.2010:
Die Größe der gelieferten Geißbartpflanzen variert im Laufe des Jahres stark. Bis eine frisch gesetzte Pflanze ihre Endgröße erreicht, vergehen ca. 3 Jahre.
Kundenfrage vom 23.05.2010:
Wie hindere ich den Geissbart an der Selbstaussaat, bzw. wann und wie sollte der Rückschnitt erfolgen? Vielen Dank!
Unsere Antwort vom 25.05.2010:
Aruncus dioicus ist zweihäusig. Solange Sie nur eine Pflanze im Garten haben, besteht also gar keine Gefahr der Selbstaussaat. Haben Sie mehrere Aruncus -Pflanzen, werden wahrscheinlich männliche und weibliche Exemplare daei sein. Um dann Selbstaussaat zu verhindern, müssen die Blüten nach dem Abblühen entfernt werden.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.