'Johannifest' blüht zwischen Juni und Juli in locker verzweigten, cremeweißen Blütenständen, die sich zu einer luftigen Wolke über dem dunkelgrünen, geschlitzten Laub vereinen. Die Sorte liegt von der Höhe her genau zwischen 'Horatio' und 'Woldemar Meier': Über dem ca. 70 cm hohen Laub schweben die Blüten bis in ca. 100 cm Höhe. 'Johannifest' ist eine männliche Auslese, die jedoch immer einige einzelne weibliche Blüten bildet, die dann Samen ansetzen.
Diese Sorte von Ernst Pagels wurde in der Sichtung mit "sehr gut" bewertet.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die Gattung Aruncus wird in Gärtnerkreisen in zwei Arten und deren Sorten unterteilt. Der Zwerg-Geißbart, Aruncus aethusifolius, ist relativ sonnenverträglich. Sein Laub ist tief geschlitzt und die zierliche Art bleibt deutlich kleiner als sein auch in Europa beheimateter Bruder. Aruncus dioicus, der Wald-Geißbart, ist eine heimische Wildstaude, und ein unverzichtbarer Bestandteil schattiger Wildstaudenpflanzungen. Da sich die beiden Geißbart-Arten leicht untereinander kreuzen, entstanden die Aruncus Aethusifolius-Hybriden. Unter Anderem von Ernst Pagels gezüchtet, vertragen die Hybriden aufgrund des Aethusifolius-Blutes deutlich sonnigere, trockenere Standorte als Aruncus dioicus. Sie werden ausschließlich vegetativ vermehrt und optimalerweise dort verwendet, wo Wald-Geißbart zu üppig wirkt, bzw. wo es für ihn zu trocken und zu sonnig wäre. Je filigraner, bzw. geschlitzter das Laub, umso besser passen die Sorten in Karl Foersters Gestaltungskonzept von "Harfe und Pauke", kombiniert man sie mit großblättrigen Stauden wie beispielsweise Funkien.
Für gelegentliche Düngergaben übers Jahr verteilt ist der Geißbart dankbar, am einfachsten geht das mit einer Mulchschicht aus Kompost im Herbst. Da die Fruchtstände oft den ganzen Winter über zierend sind, empfiehlt sich ein Rückschnitt im Frühjahr vor dem Neuaustrieb. Wer Selbstaussaat verhindern will, muss auf diesen Aspekt verzichten und die Blütenstände rechtzeitig nach dem Abblühen entfernen.
III-IV :: 10-15 :: GR1-2/G/Fr2 so-hs weißlich-rosa
Hier stellen wir Ihnen ein ganz besonderes Duft-Veilchen vor: mit großen weiß-rosa Blüten auf langen Stielen blüht sie über einen langen Zeitraum hinweg. Sorten mit langen Blütenstielen sind besonders gut zum Schnitt geeignet. Diese alte, französische Sorte von Millet überzeugt durch ihre Wüchsigkeit. weiter ...
Die luftig-leichten Gräserblüten schweben deutlich abgesetzt über dem horstigen, dunkelgrünen Blattschopf. Auffallend bei 'Schottland' ist der schöne, aufrechte Wuchs der bräunlich-gelben Blütenhalme. Diese bleiben bis in den Herbst hinein attraktiv. weiter ...
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Kompakter Wuchs und eine Blütenfülle in horizontaler Ebene sind das Markenzeichen dieser Arends-Sorte. Zwei der Sepalen sind in einem deutlich dunkleren Magenta-Ton gefärbt als die übrigen drei rosafarbenen Blütenblätter. 'Praecox' blüht sehr reich und früh. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.