Diese sehr reich blühende Art bildet schöne Rosetten aus grauweiß gefiedertem Laub. Sie braucht einen warmen Standort mit durchlässigem, nicht zu feuchtem und kalkreichem Boden. Auch gut in Trögen zu verwenden. Schutz vor Winternässe ist empfehlenswert.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Margeritenähnliche Blüten über aromatischem, meist filigranem Blattwerk sind kennzeichnend für diese Gattung. Mit einer Fülle von rund 100 Arten ist Anthemis in Europa, Westasien und Nordafrika anzutreffen - stets in sonnigen Lagen auf steinigen, durchlässigen Böden. In Kultur ist nur eine kleine Auswahl dieser Vielfalt, insbesondere die Färberkamille Anthemis tinctoria und eine Reihe attraktiver Abkömmlinge von bzw. Kreuzungen mit ihr. Das Farbspektrum verschiedenster Gelbtönungen - immer mit kräftig gelber Mitte - und die lange Blütezeit machen Anthemis zu einem gefragten Kandidaten in mageren, sonnigen Beeten, Steingärten oder Trögen. Außerdem ist sie hervorragend als Vasenschmuck geeignet. Ein Rückschnitt nach der Hauptblüte hält die Pflanze kompakt und bewirkt eine Verlängerung der Blütezeit. Im September sollte wiederum zurückgeschnitten werden, um die eigentlich kurzlebige Pflanze zur Neubestockung vor dem Winter anzuregen.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.