Ein graziler Farn mit fein zerteilten, hellgrünen bis blaugrünen, grazilen Wedeln, die handförmig ausgebreitet auf drahtigen schwarzen, glänzenden Stielen erscheinen. Diese Wedelform hat zu dem Namen Pfauenrad- oder Hufeisen-Farn geführt. Die erlesene Form empfiehlt die zarten Wedel als exquisites Schnittgrün.
Einmal eingewachsen zählt der Pfauenrad-Farn zu den langlebigsten Farnen. Er wächst relativ langsam, wird jedoch allmählich breit und wuchtig. Der frühe Austrieb ist etwas spätfrostgefährdet, jedoch erholt die Pflanze sich schnell. Der Pfauenrad-Farn ist besonders geeignet für luftfeuchte, locker-humose, kalkarme, geschützte Standorte im Halbschatten. Gemäßigte Ausbreitung durch schwach kriechende Rhizome.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Farne brauchen Feuchtigkeit, dabei gilt aber grundsätzlich, dass die Luftfeuchtigkeit meist wichtiger ist als nasser Boden. Für Farne, die sauren Boden mögen, kann Nadeleinstreu zur Verbesserung des Bodens verwendet werden, was sich logischerweise sehr einfach mit einer Reisigabdeckung im Winter kombinieren lässt. Farne sind im Allgemeinen sehr gesund und haben im Vergleich so gut wie keine Krankheiten oder Schädlinge. Frühjahrspflanzung wird empfohlen, ist aber meist nicht zwingend notwendig. Tolle Pflanzpartner sind Blumenzwiebeln für den Schatten, mit denen sich die Farne den Standort teilen können, da die meisten Farne erst spät ihre volle Größe erreichen. Blühende Zwiebelblüher zwischen den sich entrollenden Wedeln - ein wunderschöner Anblick!
Kundenfrage vom 24.10.2011:
Welche Farnarten haben keinen so starken Ausbreitungsdrang?
Unsere Antwort vom 26.10.2011:
Alle Farne der Gattung Dryopteris wachsen horstig und haben daher keinen starken Ausbreitungsdrang wie andere, ausläuferbildende Farne.
Kundenfrage vom 12.04.2011:
Ich bin mir nicht sicher ob der im Herbst gepflanzte Pfauenradfarn den Winter überlebt hat. Wann sollte ich erste Austriebe erkennen?
Unsere Antwort vom 12.04.2011:
Adiantum pedatum beginn erst jetzt (Anfang/Mitte April) so langsam mit dem Austrieb. Noch besteht kein Grund zur Beunruhigung.
Kundenfrage vom 05.05.2010:
Könnte bei passendem Substrat (Moorbeeterde) der Farn auch an einer zugigen Ecke im Kübel an der Nordseite des Hauses stehen?
Unsere Antwort vom 06.05.2010:
Der Pfauernard-Farn braucht einen luftfeuchten Standort, an einer zugigen Ecke ist das normalerweise nicht gegeben. Besser wäre ein geschützter Ort nah an einem Wasserbecken o.ä.
Kundenfrage vom 01.05.2010:
Eignet sich der Pfauenrad -Farn auch zur Kübelbepflanzung ?
Unsere Antwort vom 03.05.2010:
Man kann Adianthum pedatum auch im Kübel halten, sollte aber die erforderlichen Standortanspüche beachten, die auch für die Beetpflanzung gelten.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.