Der Vanillen-Pestwurz, auch Winter-Heliotrop genannt, ist in englischen Gärten überaus beliebt. Er nutzt warme Wintertage, um mit seinen weiß-rosa bis mauvefarbenen Körbchenblüten verschwenderisch köstlichen Vanilleduft in den noch winterlichen Garten zu entsenden. Die Blüten erscheinen ab Februar, in milden Gegenden oder Wintern manchmal schon ab Dezember. Der Duft entfaltet sich besonders an sonnig-warmen Wintertagen und vor allem in einem Duftstrauß im Zimmer. Dann weht ein Hauch von Frühling durchs Haus.
Der duftende Winterblüher braucht einen warmen, geschützten Standort im lichten Schatten und humosen, nährstoffreichen, eher frischen Boden. Je wärmer der Standort ist, desto früher im Jahr erscheinen die Blüten. Im Gegensatz zu den verwandten Wildstauden mit ihrem unbändigen Ausbreitungsdrang breitet sich Winter-Heliotrop durch kurze unterirdische Ausläufer in den ersten Jahren eher sanft und gemäßigt aus. Mit den Jahren erobert er allerdings auch ein stattliches Terrain und wer dies nicht möchte, sollte rechtzeitig entsprechende Maßnahmen ergreifen.
Kahlfröste und pralle Wintersonne können den duftenden Blüten schaden. Als Schutz dient Abdeckreisig. Die Pflanze ist robust und anspruchslos, eine ordentliche Portion Kompost im Jahr nährt sie hinreichend. Die herzförmigen, frischgrünen Blätter sind auch nach der Blüte ein Schmuck. Unser Tipp: Zeigen Sie jeweils im Herbst Ihrem Winter-Heliotrop seine Grenzen auf, indem Sie alle Rhizome ausgraben, die in nicht erwünschtes Gebiet vorgedrungen sind. Setzen Sie diese in Töpfe, welche an geschützter Stelle im Freien oder im kalten Gewächshaus aufgestellt werden. Ab Januar können Sie die Töpfe dann wärmer stellen (eventuell satzweise) und Sie erhalten köstlich duftende Topfpflanzen, die Sie nach Belieben der Nase nahe bringen können.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Sehr schöner und dichter gelbblättriger Bodendecker. Etwas schwachwüchsiger als die Art. Das gelbe Laub verträgt keine pralle Sonne. Sehr dekorativ gemeinsam mit violettblättrigem Günsel oder als Teppich zu blaublättrigen Hosta. weiter ...
Diesen entzückenden, rasch wachsenden Bodendecker für kleine Flächen können wir Ihnen gar nicht genug ans Herz legen. Der aus Neuseeland stammende Blaue Bubikopf bildet dichte Matten und schmückt sich von Mai bis Oktober mit reizenden kleinen porzellanblauen Blütchen, die leicht gestielt über dem Laub sitzen. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.